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15 Ranzengardisten waren Mitgründer des Mainzer Carneval-Vereins (MCV), der nur ein Jahr später entstand. Ranzengarde und MCV organisierten rund 20 Jahre gemeinsam das Fastnachtsgeschehen, bis neue, weiter hinzukommende Garden das vierfarbbunte Treiben ergänzten. Fast alle gehen auf die Ranzengarde zurück, weshalb sie zu Recht den Titel der „Mutter aller Garden“ trägt.
In der Garde „dienen“ Männer und Frauen, in ihr kann der Arbeiter zum General avancieren und der Professor als Gardist mitlaufen. Sie ist eine echte Volksgarde du rekrutiert ihre Mitglieder quer durch alle Schichten. Heute zählt sie über 600 Mitstreiter in Gott Jokus. Drei eigene Musikzüge, fünf Pferdegespanne und ein großes Reitercorps sind ebenso ihr Stolz wie das Riesenbataillon und das Kadettencorps.
„Das ist die Garde...“ singen die Menschen begeistert mit, wenn sie in voller „Kriegsstärke“ die gesamte Ludwigsstraße in ein lichtblaues Meer verwandelt. Seit 1841 gilt der Schlachtruf: „Die Garde trinkt aber übergibt sich nicht.“
In der Kampagne 2012 wird die Mainzer Ranzengarde 175 Jahre alt – und ist trotzdem jung geblieben.
Die Ausstellungseröffnung erfolgt am Donnerstag, 5. Januar 2012, 18.37 Uhr im Rathaus Mainz in Anwesenheit von Bürgermeister Günter Beck (Grußworte) sowie des Präsidenten der Mainzer Ranzengarde von 1837 e.V., Lothar Both. Die einführenden Worte spricht Peter Krawietz, der Vizepräsident des Bundes Deutscher Karneval.
Die Ausstellung ist vom 6. Januar bis zum 22. Februar 2011 zu sehen.
Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 8.00 bis 18.00 Uhr
Samstag: 9.00 bis 14.00 Uhr
Sonn- und Feiertage: geschlossen.
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